Tanzstile

Tribal Style Dance & Tribal Fusion

Tribal Style Dance entstand seit Ende der 1960er Jahre an der Westküste der USA. Die Tänzerinnen wollten auf Mittelalterfesten und -märkten in Gruppenformationen spontan und improvisiert zu Livemusik tanzen, dabei aber absolut synchron bleiben. Durch dieses Aufeinander-Achten während des Tanzes entsteht eine ganz besondere Gruppenenergie, die sogar vom Publikum zu spüren ist.

Die Bewegungen wurden den diversen Formen des Orientalischen Tanzes, Indischem Tanz und Flamenco entlehnt und neu zusammengefügt. Damit die Frauen synchron tanzen können, gibt es immer eine wechselnde Führerin, die durch Cues, also kleine Zeichen, die Richtungs- oder Bewegungswechsel ankündigt. Klassische Tanzaccessoires sind Zimbeln und Säbel.

Wie die Bewegungen, so sind auch die Kostüme ein Sammelsurium der verschiedensten kulturellen Einflüsse: Schmuck aus Afghanistan, Indien und China, Turban, Blumen, Münzgürtel und -BHs zusammen mit auffallendem Make-Up - all das zusammen mit dem bunten Bewegungsrepertoire erinnert an uralte Stammestänze. Daher auch der Name Tribal Style Dance.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl neuer Einflüsse aus den verschiedensten Tanzrichtungen, sei es HipHop, Ballett, Indischer Tanz, Afrikanischer Tanz, Tango, Jazz Dance oder etwas ganz Anderes - die Geburt des Tribal Fusion. Besuchen Sie die Website unseres Partners, wenn Sie mehr über die Steuerbefreiung erfahren möchten: champaignbrass.com.

Als Erfinderin des Tribal Style Dance gilt Jamila Salimpour mit ihrem Tribe Bal Anat, mit dem sie seit Ende der 1960er Jahre auftrat. Weitere Wegbereiterinnen des American Tribal Styles (ATS) sind Fat Chance Belly Dance unter Leitung von Carolena Nericcio, Black Sheep und Gypsy Caravan. Jill Parker mit ihrem Tribe Ultra Gypsy gilt als Erfinderin des Tribal Fusion, ihre Schülerin Rachel Brice, aber auch Heather Stants mit Urban Tribal, Sharon Kihara, Mardi Love sowie Zoe Jakes mit der Band Beats Antique und Unmata unter Leitung von Amy Sigil gehören zu den neuen Größen dieser Tanzform.

people who is dansing

Aus den USA schwappte die Tribalwelle Ende der 1990er Jahre auch nach Europa und wird hier inzwischen Improvisational Tribal Style (ITS) genannt. Tribal Style Dance und Tribal Fusion werden inzwischen nahezu weltweit weiterentwickelt und getanzt.

Tänzerinnen

Dawn

Musik und Tanz haben mir schon immer am meisten bedeutet. Nach einigen Jahren Ballett- und Jazzdance-Erfahrungen kam ich 2005 durch meine große Schwester zum orientalischen Tanz. Ich lernte meine ersten orientalischen Schritte in den Dormagener TSV-Gruppen bei Manuela Paffendorf, aber schnell war klar, dass ich „mehr“ wollte.

Seit 2006 nahm ich Unterricht bei Xahira in Köln und erlernte neben dem Orientalischen Tanz auch American Tribal Style Dance, der mich auf Grund der absoluten Frauen-Power und Dynamik sofort faszinierte. Ich tanzte in den Gruppen Dea Mantis und dem Tribalstamm Tentaculifera, bevor ich 2008/2009 Mitglied in Xahiras Auftrittensembles Kalia und Tribe Tabora wurde. In beiden Gruppen wirkte ich bis 2011 mit.

Desweiteren war ich schon als Solistin zu sehen (u.a. Gothla 2008 in Leipzig), im Duett mit Julischka, sowie mit Julischka und Silja Servalia als Trio Triskel. Um mich tänzerisch weiterzubilden, habe ich zudem bei unterschiedlichsten Tänzern und Tänzerinnen Workshops und Unterricht besucht, u.a. bei Sharon Kihara, Narajana (Shir o Shakar), Mephista und Soner, wobei ich auch immer wieder gerne in andere Tanzarten reinschaue (z.B. Hip Hop, Ballett).

Seit Juli 2011 tanze ich außer bei Mandára auch bei Apsara Habiba (Köln) und bin Mitglied ihres Tribal-Ensembles Goondarani.

Julischka

Als ich Anfang 2005 einen Workshop "Tribal Style Dance für Anfänger" bei Xahira besuchte, kannte ich diese Tanzrichtung noch gar nicht. Doch sofort wurde ich vom Tribal-Fieber gepackt. Parallel begann ich mit der Ausbildung im Orientalischen Tanz.

Nach meiner Mitgliedschaft beim Tribe Tentaculifera und der OT-Gruppe Suruj al Lail stieg ich 2007 beim Tribal-Ensemble Tribe Tabora und 2009 beim klassischen Ensemble Kalia ein, beides bei Xahira / Köln, bei denen ich bis 2011 mitwirkte.

Seit 2009 bin ich zudem im Duett mit Dawn, als Trio Triskel mit Dawn und Silja Servalia sowie auf Familienfesten als Solistin aufgetreten. Um mich tänzerisch weiterzubilden, nehme ich regelmäßig an Workshops nahmhafter Tänzer/innen teil, u.a. Amy Sigil (Unmata), Geneva Bybee, Mardi Love, Shahrazad, Narajana (Shir o Shakar), Fire, Mephista, Xahira und Soner.

Der Tanz bedeutet mir sehr viel und nimmt einen wichtigen Teil in meinem Leben ein. Die Energie beim gemeinsamen Tanz zu spüren, ist einfach sagenhaft schön. Und der Gruppenzusammenhalt der „Mandáras“ ist schlicht unschlagbar.

Liisa

Seit nunmehr 12 Jahren tanze ich orientalisch, angefangen im Unisport, später dann als eines der Gründungsmitglieder im Ensemble Kalia und im Tribe Tabora bei Xahira. Ein kurzes Gastspiel gab ich bei Allat Dalanda, mit denen ich Tribal-Feelings ganz ursprünglicher Art erleben durfte.

Nebenher sammelte ich Erfahrungen in Workshops bei anderen Dozenten wie Aladin El Kholy, Monika Kaiblinger-Ickert, Ludmilla Schuhbauer, Sibel Nefa, Apsara Habiba, Fire und Rania Dimaria. Auch weiterhin bilde ich mich stetig fort.

Als Duo tanze ich immer wieder gerne zu unterschiedlichen Anlässen mit Sarah zusammen, mit der ich gerne immer neue Musik- und Tanzexperimente wage. Ich tanze auch gern solo bei Geburtstagen und sonstigen feierlichen Anlässen wie Hochzeiten oder Betriebsfesten.

Dozententätigkeiten übe ich insbesondere im pädagogischen Bereich aus. So unterrichte ich Kinder zwischen 4 und 13 Jahren und Frauen mit und ohne Behinderungen in z. T. integrativen Projekten und Kursen an der VHS Köln und an der VHS Rhein-Sieg sowie in Einrichtungen der Behindertenhilfe (Wohnhäuser, Bildungsstätten). Mandára bedeutet für mich langjähriges Vertrauen und Freundschaften, gewachsene Synchronität und die Möglichkeit, Kreativität tänzerisch umzusetzen. Frauenpower pur!

Pamela

Meine Leidenschaft zum Orientalischen Tanz begann vor rund 12 Jahren. Ich nahm an einer Orientalischen Tanz AG, die Zeyna an der Sporthochschule anbot, teil. Zu der Zeit studierte ich Sport in Köln und wollte mal etwas "Anderes, Außergewöhnliches" ausprobieren.

Anfangs faszinierten mich die weiblich anmutenden Bewegungen und die Präzision in der Ausführung von isolierten Bewegungen der Hüfte, wie den Shimmys, Drops und Kicks. Aber auch die enorme Tanzfreude, Laszivität und Leichtigkeit, mit der die Frauen zur Orientalischen Musik tanzten, beeindruckten mich sehr.

Bereits nach kurzer Zeit war ich dem Orientalischen Tanz verfallen und kann mir bis heute ein Leben ohne diesen ausdruckstarken Tanz nicht vorstellen.

Ich genoss meine Tanzausbildung viele Jahre bei Aladin el Kholy. Unter anderem tanzte ich bei Alev, Yasemine, Gitta und bei Xahira in den Ensembles Tribe Tabora und Kalia.

Rea

Seit meinem 16. Lebensjahr tanze ich orientalisch und die Begeisterung hat mich bis heute nicht losgelassen. Nach einigen Jahren bei Ishtar bin ich in Xahiras Auftrittsensembles Kalia und Tabora eingestiegen, dort habe ich auch Tribal Dance für mich entdeckt. Die Gruppenenergie, die beim gemeinsamen Tanzen und Improvisieren entsteht, haut mich regelmäßig um und ist eines der schönsten Gefühle, die frau erleben kann.

Neben dem Tanzen in der Gruppe unterrichte ich seit 2006 mit Leidenschaft. Im ZaDaRo habe ich bis 2011 eigenständig mehrere Gruppen und einen Tribalstamm geleitet, Choreographien erstellt und Auftritte geplant. Auch solo bin ich gerne unterwegs und trete regelmäßig auf (bisher u.a. auf den Shows des ZaDaRo und der Gothla in Leipzig).

Um mich weiterzubilden, nehme ich regelmäßig an Workshops namhafter Dozenten teil (u.a. Gamal Seif, Xahira, Shahrazad, Mardi Love, Rachel Soto, Amy Sigil…).

Mandára bedeutet mir unendlich viel, meine Mittänzerinnen sind unglaublich tolle Frauen und wir sind alle seit Jahren befreundet. Die Gruppe sprudelt vor Ideen und Energie und macht mich einfach glücklich.

Sarah

Seit dem Jahr 2000 bin ich dem Orientalischen Tanz verfallen. Entdeckt habe ich für mich den OT, nach einigen Jahren Erfahrung im Jazzdance, in einem Unisportkurs an der Uni Köln. Viele Jahre tanzte ich dann im Zadaro, sowohl im Auftrittsensemble Kalia (bis Ende 2009) als auch im Tribalstamm Tabora (bis Sommer 2011), beides unter der Leitung von Xahira. Seit dem Sommer 2011 tanze ich im neu gegründeten Ensemble Mandára, um meiner Liebe zum Tanz weiter zu frönen.

Um neue tänzerische Impulse zu gewinnen und mein Tanzrepertoire zu erweitern, besuchte ich regelmäßig Workshops bei namhaften Tänzerinnen, wie z.B. Apsara Habiba, Salamandrina, Fire, Xahira und dem Duo KarMa. Dort gewann ich Einblicke in viele verschiedene Tanzrichtungen des OTs.

Meine Leidenschaft für den OT konnte ich auch den Schülerinnen der Grundschule, an der ich selbst als Lehrerin tätig bin, im Rahmen einer AG vermitteln. Über die Jahre trat ich immer wieder im Duo mit Liisa bei verschiedenen Festivitäten auf.

Mit dem Ensemble Mandára verbindet mich nicht nur die Liebe zum Tanz, sondern auch jahrelange Freundschaften und gemeinsame Tanzerfahrungen, die aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind.

Silja Servalia

Meinen ersten orientalischen Tanzkurs belegte ich im Jahr 2000 in Siegen und wurde dort sofort mit dem Tanzvirus infiziert. Einige Jahre war ich Schülerin bei Ingiza aus dem Bergischen und Mitglied ihres Auftrittsensembles Bin Nur.

Bei einem Workshop bei Kadira im Sommer 2004 lernte ich meine ersten Tribalmoves und war sofort fasziniert von dieser dynamischen und phantasievollen Art des Tanzes. Am Tribal liebe ich besonders die Spontanität und Flexibilität und das sich daraus entwickelnde Gemeinschaftsgefühl.

Von 2005 bis 2011 war ich festes Stammesmitglied bei Allat Dalanda, einem der ältesten Tribalstämme Deutschlands. Zusätzlich stieg ich 2007 als kleiner Tribal-Nimmersatt beim Tribe Tabora von Xahira aus Köln ein, in deren Auftrittsensemble für Orientalischen Tanz, den Kalias, ich ebenfalls bis 2011 mitwirkte.

Um mein Tanz-Repertoire zu erweitern, belegte ich Workshops bei namhaften Tänzerinnen und Lehrerinnen wie Rachel Lazarus Soto (Solace), Shahrazad, Fire, Narajana (Shir o Shakar), Amy Sigil (Unmata), Anasma und Xahira. Auch als Solotänzerin bin ich aktiv und habe schon in verschiedenen Duos und Trios mitgewirkt. Seit Sommer 2008 bin ich zudem selber im Raum Rösrath im Orientalischen Tanz unterrichtend tätig.